W3-Professur (m/w/d) auf Lebenszeit für Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung
Carl-Thiem-Klinikum Cottbus
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Details
- Unternehmen
- Carl-Thiem-Klinikum Cottbus
- Standort
- Cottbus
- Bereich
- Kliniken & Krankenhäuser
- Vertragsart
- Vollzeit
- Unternehmensgröße
- Sehr große Unternehmen (>1.000 MA)
- Aktualisiert
- 22. Mai 2026
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Stellenbeschreibung
W3-Professur (m/w/d) auf Lebenszeit für Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung
Die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL-CT) in Cottbus wurde am 01. Juli 2024 gegründet. Sie ist ein Motor für Innovationen in einer sich wandelnden Region des Bundeslandes Brandenburg. Ihr Klinikum versorgt mit rund 1.200 Betten und einem internationalen Team von fast 3.000 Mitarbeitenden jährlich mehr als 150.000 Patient*innen. Diese bestehende medizinische und pflegerische Exzellenz wird mit einem inspirierenden Umfeld für Forschung, Lehre sowie System- und Zukunftsaufgaben für die Gesundheitsregion Lausitz kombiniert. Modernste Ausbildungs- und Forschungsmöglichkeiten mit einem Fokus auf Gesundheitssystemforschung und Digitalisierung des Gesundheitswesens setzen neue Maßstäbe und bereiten zukünftige Ärztinnen und Ärzte, Pflegende, Therapeut*innen sowie den wissenschaftlichen Nachwuchs an der MUL-CT optimal auf die Herausforderungen der Gesundheitsversorgung der kommenden Jahrzehnte vor. Der Lehrbetrieb für die ersten Medizinstudierenden wird zum Wintersemester 2026/27 aufgenommen. Werden Sie ein Teil dieses spannenden Zukunftsprojekts!
An der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem ist zur Ausgestaltung des universitären Forschungsschwerpunkts Gesundheitssystemforschung zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine
W3-Professur (m/w/d) auf Lebenszeit für Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung im Department für Versorgungsforschung und Prävention zu besetzen – Kennziffer: 2398
Die Professur ist als Forschungsschwerpunktprofessur gemäß § 14 Absatz 1 des Brandenburgischen Universitätsmedizingesetzes mit einer Lehrverpflichtung in Höhe von 50% Prozent der Regellehrverpflichtung ausgestaltet.
Die Anstellung erfolgt als Professor*in gemäß § 1 Abs. 2 S. 2 BbgUniMedG i.V.m. § 45 Abs. 1 S. 1 BbgHG im unbefristeten Angestelltenverhältnis oder, sofern die beamtenrechtlichen Voraussetzungen vorliegen, im Beamtenverhältnis. Die Vergütung beinhaltet ein Grundgehalt, angelehnt an eine W3-Besoldung, sowie weitere Gehaltsbestandteile.
Ihre Aufgaben und Schwerpunkte
Die Professur soll den Schwerpunkt Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung vertreten. Versorgungsforschung – als prominentes Teilgebiet der Gesundheitssystemforschung – ist an der Schnittstelle von klinisch-medizinischer sowie klinisch-pflegerischer, sozialwissenschaftlicher, psychologischer und rechtlicher Forschung angesiedelt und untersucht die gesundheitliche Versorgung von Einzelnen und der Bevölkerung unter Alltagsbedingungen. Im Fokus dieser Professur stehen dabei der Hilfe- und Pflegebedarf von Menschen im Lebensverlauf. Dafür werden neue interprofessionelle Versorgungskonzepte entwickelt und begleitend erforscht sowie die Wirkung von bestehenden und innovativen Versorgungsstrukturen, -konzepten und digitalen Technologien evaluiert. Die Modellregion Gesundheit Lausitz bietet dafür die besten Voraussetzungen.
Schwerpunkte der Professur können umfassen:
Prozesse der pflegerischen Versorgung und ihre Evaluation
Rolle der Prävention und Gesundheitsförderung in der Versorgung einer langlebigen Bevölkerung (Salutogenese, Resilienzfaktoren)
Interprofessionelle und intersektorale pflegerische Versorgung mit nachhaltiger Modellentwicklung und Implementierungsszenarien
Theorie- und Methodenentwicklung in der pflegewissenschaftlichen Versorgungsforschung
Partizipation und Versorgungsforschung
Pflegerische Versorgung besonders vulnerabler Gruppen, u. a. hochbetagte Menschen, Mehrfacherkrankte, wohnungslose Menschen
Auszug aus der Stellenausschreibung des Arbeitgebers. Die Bewerbung erfolgt über "Jetzt bewerben".
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