TV-Ärzte VKA — Stand Januar 2026
Facharzt für Innere Medizin — Gehalt 2026
7.421 € Klinik-Tarif + Bereitschaftsdienst-Bonus 2.000 € – 3.500 €
Innere Medizin ist die meistbesetzte Facharztrichtung Deutschlands. Im Klinik-Tarif identisch zu anderen Fächern (Ä2: 7.421 €), aber durch hohe Bereitschaftsdienst-Frequenz häufig 10.500 € – 13.000 € brutto. Wer sich subspezialisiert (Kardiologie, Gastroenterologie, Pneumologie, Onkologie), verdient mittelfristig deutlich mehr.
Stufentabelle TV-Ärzte VKA
Alle Werte brutto in EUR. Stand: 15.1.2026.
| Stufe | € / Monat | € / Jahr | Hinweis |
|---|---|---|---|
| 1 | 7.421 € | 89.052 € | Fachärztin/Facharzt — 1. Jahr |
| 2 | 7.846 € | 94.152 € | ab 4. Jahr |
| 3 | 8.389 € | 100.668 € | ab 7. Jahr |
| 4 | 8.654 € | 103.848 € | ab 9. Jahr |
| 5 | 9.268 € | 111.216 € | ab 13. Jahr |
Internist Klinik-Vergütung
An Krankenhäusern Standard-Tarif TV-Ärzte VKA. Internisten leisten häufig sehr viele Bereitschaftsdienste (Innere ist die größte Klinik-Abteilung) — typisch 6-8 Dienste/Monat. Realistisches Brutto: 10.500 € – 13.500 € als Facharzt, 13.500 € – 17.000 € als Oberarzt.
Hausarzt-Niederlassung
Wer von Innerer Medizin in die Hausarztpraxis wechselt (Schwerpunkt-Bezeichnung "Hausärztliche Versorgung" oder Quereinstieg via 6 Monaten Famulatur), kann sich niederlassen. Hausarzt-Praxis-Gewinne:
- Großstadt: 180.000 € – 280.000 €/Jahr Gewinn - Mittelstadt: 220.000 € – 320.000 €/Jahr - Kleinstadt / Versorgungsmangel-Gebiet: 280.000 € – 420.000 €/Jahr + Sicherstellungszulagen
KV-Sicherstellungszulagen in unterversorgten Gebieten: bis zu 60.000 €/Jahr zusätzlich.
Vergleich nach Klinik-Typ
| Klinik-Typ | Brutto / Monat | Hinweis |
|---|---|---|
| Kommunal | 10.500 € – 13.500 € | TV-Ärzte VKA + hohe Bereitschaftsdienst-Quote |
| Uniklinik | 10.000 € – 13.000 € | TdL — leicht unter VKA |
| Hausarzt-Niederlassung | 18.000 € – 35.000 €/Monat | Gewinn vor Steuer, Großstadt bis Versorgungsmangel |
Zuschläge und Boni
- Bereitschaftsdienst Stufe I (mind. 25% Arbeit)
- 60% des Stundenentgelts
- Bereitschaftsdienst Stufe II (mind. 40%)
- 75% des Stundenentgelts
- Bereitschaftsdienst Stufe III (mind. 70%)
- 90% des Stundenentgelts
- Rufdienst (außerhalb Klinik)
- 12,5% des Stundenentgelts
- Nachtdienst (21-6 Uhr)
- 15% Zuschlag
- Samstag (6-23 Uhr, nicht regelmäßig)
- 10% Zuschlag
- Sonntag
- 25% Zuschlag
- Feiertag
- 35% Zuschlag (mit Freistellung)
Häufige Fragen
- Wie viel verdient ein Internist im Krankenhaus?
- Tarif Ä2/1: 7.421 € + Bereitschaftsdienste typisch 2.500 € – 3.500 € = 10.500 € – 13.000 € brutto realistisch.
- Lohnt sich Niederlassung als Hausarzt?
- Finanziell ja — vor allem in unterversorgten Gebieten. Praxisgewinn 220.000 € – 420.000 €/Jahr, in Versorgungsmangel-Regionen plus 30k-60k KV-Zulagen. Geringe Wettbewerbsintensität, hohe Patientenbindung.
- Wann sollte ich mich subspezialisieren?
- Nach 2-3 Jahren als Internist-Facharzt. Subspezialisierung ist 2-4 weitere Jahre. Kardiologie, Gastroenterologie und Onkologie bieten höhere Klinik-Vergütung und attraktivere Niederlassungs-Optionen. Pneumologie wächst stark (COPD, Schlafmedizin).
- Welche Subspezialisierung verdient am meisten?
- Kardiologie (eigene MVZ-Beteiligung möglich) und Gastroenterologie (endoskopische Eingriffe — hohe Privatliquidation). Onkologie verdient klinisch gut, niedergelassen aber selten.
Validiert vom Mission Personal Healthcare-Team
Inhalte basierend auf Marktdaten aus 2.600+ erfolgreichen Besetzungen im Gesundheitswesen seit 2018. Tarifdaten geprüft anhand der offiziellen Veröffentlichungen von Marburger Bund, VKA, AVR Caritas und AVR-DD.
Stand: 15. Januar 2026
Übertariflich verdienen
Mission Personal verhandelt für Sie übertariflich
Mit Marktdaten aus 2.600+ Besetzungen verhandeln wir für unsere Kandidaten durchschnittlich +11% Brutto gegenüber Erstangeboten. KI-gestütztes Matching, 15+ Mio. Fachkräfte im Pool, Besetzungsgarantie für Klinik und Praxis.